Kategorie-Archiv: Technik

Kuschlig warm und bunt

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Heizkörper gibt es auch in Farbe. Device-übergreifend. Nur: Wo bekommt man dann die passenden farblichen Handtücher her?

Welche Farbe man wählt, bleibt einem selbst und dem guten Geschmack der Dame des Hauses überlassen.

Aber auf jeden Fall kann man nun die Farbkonfigurationen speichern, als PDF ausdrucken und auch einen Händler direkt um die Ecke finden.

Endgeil

Ab und zu gelingt einem ein wirklich grosser Wurf. Nicht ohne Stolz ein erster Sneak-Preview auf das Backend einer Drupal-CMS-Anwendung mit einigen extremst coolen Features, z.B. Ein Editor für Backend-Eingabemasken oder auf Denglish: Ein Template-Builder (natürlich Drag’n Drop), Landingpage-Generator, Shop-Generator, bidirektionale Anbindung an drei führende Systeme. Steuerung für Contentausgabe auf unterschiedlichen Medienkanälen und Zielgruppen. Ein HTML5 Bühnen-Wizard…, etc. Das ganze natürlich auch n-sprachig, mandantenfähig…
More than one step beyound…zehnder

Kreativität in Grenzen

Nun hat man ja schon öfters den Spruch gehört oder gelesen, dass Kreativität keine Grenzen hätte. Wo dieser Spruch in Richtung „Perpetuum mobile“ zielt, mag das nicht gelten. In Richtung Dummheit gilt er auf jeden Fall.

Ein Steckenpferd von io360 ist es ja Kreativitätsprozesse zumindest anteilig zu automatisieren. Die Ergebnisse dieser Aufgabenstellungen sieht man ja in diversen Referenzen und Produkten.

Zurück zur Kreativität: Gestaltung braucht Raster. Diese sind nicht beliebig vorstellbar, sondern folgen immer einer bewussten oder unterbewussten Auswahl von mathematisch maximalen Möglichkeiten. Dazu gibt es eine relativ einfach zu verstehende mathematische Formel, Poster und ein Video:

The 892 ways to partition a 3x4 grid from thomas gaskin on Vimeo.

Nun stelle man sich ein modulares Template-System in einem CMS vor, das genau diese Anzahl von Möglichkeit abbilden könnte. Also ich kenne mindestens zwei Projekte in denen dies möglich ist.

PS: Tatsächlich nutzen tut man dann doch nur eine Handvoll

IPv6

Endlich: Das Web of things kann starten. Das IPv4-Protokoll hat ausgedient: Seit 1980 wurden 4.3 Mrd. IP-Adressen vergeben.

Nun gehts weiter mit der Vergabe von 340 Sextillionen neuen IP-Adressen aus dem IPv6-Protokoll.
(340.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000) IP-Adressen. In einigen Jahren dürfte jedes hergestellte Produkt (RFID) eine eigene IP-Adresse besitzen. Ich bin dann echt mal gespannt was die Datenschützer dann für Alpträume haben werden.

Ein Überwachungsstaats-Szenario: Klitzekleine in den Stoff eingewebte RFID-Chips werden bei der bisher harmlosen Metalldektorenkontrolle an den Flughäfen automatisch mitgescannt und in Real-Time wird abgeklärt ob dieses oder jenes Kleidungsstück irgendwann einmal in der Nähe eines Tatortes / Politischen Demonstration aufgezeichnet / in Erscheinung getreten ist. Oder ob der Besitzer in der Vergangenheit in Bibliotheken nicht-koschere Bücher ausgeliehen hat.

Gutenberg oder Creative Business Deconstruction

Hollywood, Filmverleiher, DVD-Hersteller und Videotheken hat es ja schon erwischt. Von der Musikindustrie und Softwarez ganz zu schweigen…Illegale Bereitstellung und Downloads von Film und Musik greifen etablierte Absatzkanäle legal oder illegal an und ganze Industrien und Branchen bekommen das grosse Jammern, fordern die internationalen Gesetzgeber und am Besten das Rad zurückzudrehen.

Ein Gedankenspiel zu einer Industrie die sich gerade aufmacht mit Hilfe von eReadern, iPads auch morgen ihr Geld verdienen zu wollen. Verlage. Bei weiterhin sinkenden analogen und schwach ansteigenden digitalen Absatzzahlen. Bisher traten ja nur die Zeitungen und Zeitschriften in den Vordergrund. Aber was passiert mit den Büchern? OK, es gibt Hörbücher. Auf dem eReader-Markt herrscht jedoch weiterhin Konfusion durch unterschiedliche Formate und subjektiv zu hohe Preise für Gerät und Werk. Viele Bücher stehen digital nicht zu Verfügung, der Aufwand der jeweiligen Konvertierung in das passende Format scheint einigen Verlagen noch zu hoch zu sein.

Was würde passieren wenn sich günstige, für den Heimgebrauch taugliche Bücher-Scanner durchsetzen würden welche z.B. die gesannten Bücher im allseits beliebten PDF-Format speichern würden? Ich würde mutmassen, dass dann innerhalb kürzester Zeit illegale Buchtauschbörsen Konjunktur haben würden. Und kurz darauf die Verlage jammernd in die Klage ihrer Schwesterbranchen einstimmen würden.

Wer sich an das Scannen von Büchern machen möchte, dem empfehle ich folgende Bastelanleitung oder gleich etwas professioneller hier.

Light metal

Manchmal denke ich ja, dass meine ersten Berufsleben als Werkzeugmacher und MaschBauIng. für die Katz gewesen sind. Aber heute war ich mal wieder froh, dass ich auch mit Händen und Werkzeug umgehen kann. Und nen Mac habe. Irgendwie scheint mein Laptop nen heftigen Schlag abbekommen zu haben. Deckel und Gehäuse verborgen, Stecker passten nicht mehr. Mit Nadelfeilen, Wasserpumpenzange und dem unvermeidlichen Schweizer Offiziermesser alles wieder in einen brauchbaren Zustand reparieren können. Der Schaden ist auch kaum zu sehen. Mit Plastik wäre das kaum gegangen. Dennoch: Gedanken an eine Backup-Strategie und ein akzeptables Nebenlaptop (Hmm, ganz dünn, alufarben und ohne DVD-Laufwerk) setzen sich gerade in der spezifischen Gehirnrinde für Kaufabsichten fest.

Plug & Play …

… ist ja ein langjähriges Versprechen. Manche Leser, die neugierig diesen Blog seit Beginn an verfolgen, haben ja mitbekommen, dass ich einen Systemwechsel vollzogen habe. Nach fast 20 Jahren Windows auf Apple.

Heute kam mein 24″- Apple Cinema Display und der eyeTV hybrid-Tuner. Und der volle Wahnsinn (für langjährige Apple’ianer sicherlich kaum verwunderlich) ist, ich stecks zusammen und es funktioniert. Beim ersten Mal! Sofort! Gleich! Und ohne irgendwelche Treiber zu suchen, Hotelines anzurufen, etc. Am längsten gedauert hat der Sendersuchlauf. Aber nun sind es an die 200 Programme und bei den Öffentlich-Rechtlichen ist es auch in HD zu empfangen. Hat was!

*Ned schlecht* wie der Schwabe zu sagen pflegt.

Fehlersuche

Manchmal kommt es vor, dass man komplett was neues erlebt. Alles ist so getestet wie es einem die Erfahrung und die Spürnase vorgibt. Alle möglichen Userszenarien sind berücksichtigt und letzendlich ist man froh, dass alles so funktioniert wie es angedacht gewesen ist.

Und in diesem Moment des kleinen Glücks zieht dann eine Wolke auf, überraschend und aus dem Nichts.

Sind Computer nicht mal dafür erfunden worden öde Rechenarbeit den Menschen zu erleichtern? Eigentlich sollte man davon ausgehen können, dass so ein Chip im 21. Jahrhundert in der Lage ist, die Prozentangaben von ganzen Zahlen mit Auf- und Abrunden zu bewältigen. Also z.B. 93% von 271px. Warum das? Man kann eine Website ja noch zoomen, vergrössern und verkleinern. Schmalbrüstige Netbooks mit supersüsswinzigkleinen Grafikkarten geben dann bei dynamisch veränderlichen Objekten im Browser den Geist auf und frieren ein. Das muss man erstmal bei der Konzeption von Interfaces vermuten. Seltsam.