Archiv für den Monat: November 2009

Herr Schäuble und der Kontostand

Wow!

Man sollte sich direkt mal vornehmen, dass der aktuelle Kontostand jeden Monat am Ende noch übrig ist. Dann dürfte sich auch Herr Schäuble über einen richtig guten Steuerzahler mehr freuen. Und obwohl die Schweiz sehr nahe ist, der Verlockung unterliege ich nicht! Versprochen!

Ich bedanke mich bei unseren Kunden für das Begleichen der Rechnungen. Ohne Ironie – Ganz ehrlich! In Zeiten von Insolvenzen, Staatszuschüssen muss man das wirklich mal sagen. Es gibt Kunden die zahlen sofort und ohne Abzüge! Partnerschaftliche Zusammenarbeit über das eigentliche Projekt hinaus – So soll es sein!

Welteroberung 0.5

Es geht voran. Gemeinsam mit einem Partner durfte sich io360 heute bei einem global operierenden mittelständischen Konzern erfolgreich vorstellen. Wie die Faust aufs Auge passt, dass dieser Konzern durchaus markenaffin ist. Eine starke Marke braucht eine starke Führung. In wenigen Wochen wird dieser Konzern seine Marke noch effizienter mit Hilfe eines webbasierten Corporate Design Management Systems weltweit managen können. Das Ergebnis dieses Projektes ist der konkrete Start für das zweite Standbein von io360.

*Strike*

Eigenlob stinkt

Ich kann es noch. Nichts verlernt in drei Monaten. Ich kenne den Markt. 12 Fragen. 12 Versuche. 12 richtige Antworten. Ich sollte Lotto spielen, dann klappts auch schneller und besser mit dem süssen Müsiggang im Privatier-Dasein. Aber bis dahin heisst es weiter im Schweisse des Angesichts das Feld zu bestellen und anschliessend die Ernte einzufahren. Aber das macht ja auch Spass.

Kennen Sie Deutschlands heimliche Riesen?
Hier gehts zum Quiz beim Spiegel. Los!

Hidden Global Player! Ich liebe Sie einfach. Eine Spezialität von io360 ist es auf den Pragmatismus, die Anforderungen an Umsetzungsgeschwindigkeit und Servicevorstellungen von mittelständischen aber dennoch global aufgestellten B2B-Konzernen eingehen zu können.

Mit allen Firmen habe ich in meinem vorherigen Leben als New Business Developer bei einer Internetagentur mit höchsten Anspruch schon mindestens einmal telefoniert und mit den vermuteten Entscheidern für Webthemen gesprochen. Ich glaube es wird Zeit, dass ich mal wieder anfange nach Kontakten zu recherchieren. Adressen kaufen? Macht nur im Massengeschäft Sinn. Was zählt ist der persönliche Dialog, das Kennenlernen der Organisation wärend man den Ansprechpartner versucht an die Strippe zu bekommen.

Schluss mit der Ablenkung: Auch in der digitalen B2B-Leadgenerierung kommt es am Ende auf das Menschliche an. Automatismen stossen dann an die Grenzen, wenn die letztendliche Kaufentscheidung vor Ort getroffen werden kann oder muss. Kann der / die den Job?

It’s personal, stupid!

Wer war schneller?

Aus aktuellem Anlass habe ich mal in Echtzeit die Meldungsentwicklung auf den diversen Online-Magazinen verfolgt. Spiegel.de und BILD.de waren gleichzeitig in Ihrer Meldung, dass Robert Enke gestorben sei. Dann kamen schon die ersten Tweets mit demselben Hinweis, Kicker.de, DFB.de, kamen etwas später nach. Kurz darauf stieg BILD.de wohl wegen dem grossen Ansturm aus.  Peinlich für das Prollmedium Nr. 1, das ich aber auch gerne konsumiere um dem Volk aufs Maul zu schauen. Hannover96.de war schon nicht mehr zu erreichen, das ist aber auch kein Wunder, denn mit einem solchen Ansturm an Besuchern rechnet man ja auch nur, wenn man die CL gewonnen hat. Mindestens. Also nie im Falle von Hannover 96. Sogar auf FIFA.com war es relativ schnell geschalten, fast gleichzeitig dann doch auch noch bei DFB.de.

Wie der Zufall so will, sass im dem Zug keiner der die aktuelle Störungsmeldung mit Personenschaden getwittert hat. Oder doch? Aber auf jeden Fall stieg keiner aus, hat ein Foto mit seiner Handycam geschossen und es online gestellt. Nicht aus Pietätsgründen, sondern weil einen die Zugbegleiter in einem solchen Fall ja nicht auf offener Strecke aussteigen lassen. Und das ist auch gut so!

Zur Qualität noch ein Wort: Es geht auch in Zeiten von Realtime-Schnöcken-Döns-Web-2.X nix über Leute die gut recherchieren und schreiben können. In einem solchen Fall ist mir Twitter ein Graus in meinem Informationsbedürfnis. Weil, wie schon mal gesagt, keiner was dazu beiträgt sondern nur verweisst und nachplappert.

Auf jeden Fall war er ein Klasse Torwart, den ich sehr gerne in Südafrika gesehen hätte. Das Schicksal hat ihm nicht gerade wohlwollend mitgespielt.

PS: BILD.de ist immer noch down, dafür gibt nach ca. 1 Std. nach der Meldung ca. 10.000 Tweets. Also wenn Twitter es schafft die BILD abzuschaffen, dann werde ich doch noch Freund von dem Teil. Aber bis dahin kapiere ich es einfach nicht @AJ

Die eigene Nase…

Wunderbar geschrieben: „…Dazu kommt die Flut der profanen Wasserstandsmeldungen aus dem eigenen Leben per Twitter und Co, selbst von Erwachsenen: Alles wird zur „Meldung“, und weil der Dienst es gestalterisch nicht hergibt, erscheint das „Hab gerade einen Toten bei Verkehrsunfall gesehen“ völlig gleichgewichtig neben „Seit dem Rosenkohl blubbert mein Magen“. Kaum jemanden fällt noch auf, dass das Getwitter nicht nur profan und merkwürdig ist, sondern oft regelrecht anmaßend: Man macht sich selbst zum Weltmittelpunkt, über den man ständig berichtet. Würde man den getwitterten Äußerungsstrom laut von sich geben, kassierte man wohl schnell und zu recht ein „Kannst du nicht mal den Mund halten?“.“

Von: „Spiegel-Online