Archiv für den Monat: Februar 2010

Plug & Play …

… ist ja ein langjähriges Versprechen. Manche Leser, die neugierig diesen Blog seit Beginn an verfolgen, haben ja mitbekommen, dass ich einen Systemwechsel vollzogen habe. Nach fast 20 Jahren Windows auf Apple.

Heute kam mein 24″- Apple Cinema Display und der eyeTV hybrid-Tuner. Und der volle Wahnsinn (für langjährige Apple’ianer sicherlich kaum verwunderlich) ist, ich stecks zusammen und es funktioniert. Beim ersten Mal! Sofort! Gleich! Und ohne irgendwelche Treiber zu suchen, Hotelines anzurufen, etc. Am längsten gedauert hat der Sendersuchlauf. Aber nun sind es an die 200 Programme und bei den Öffentlich-Rechtlichen ist es auch in HD zu empfangen. Hat was!

*Ned schlecht* wie der Schwabe zu sagen pflegt.

Freelancer vs. Moral

Man sollte nie von seinem eigenen Dienstleister-Anspruch ableiten, dass dieser auch von anderen geteilt wird…

Im Business gibt es solche und solche. In bestimmten Bereichen überwiegen jedoch, aktuell schmerzhaft erfahrend, Freelancer die eher in die eine negative Tendenz driften. In die Tendenz unzuverlässig zu sein, Termine nicht einhalten und nicht mal Zusagen wie “Das schaffen wir, das boxen wir durch” annähernd schaffen mit Leben zu füllen. Reine Lippenbekenntnis-Automatismen führen zu Kettenfehlern in der wertschöpfenden Nahrungskette des Unternehmers. Kompetente Alternativen müssen gesucht, gebrieft und eingeschworen werden. Das nervt und ist unproduktiv und vernichtet den Ertrag. Never again mit diesem Freelancer. Zweimal negative Erfahrungen reichen. Auf Nachfrage gerne mehr.

Creative deconstrunction of a personal business-relationship.

*Nachtragend*

Erinnerungswürdig

Es scheint so, als das Cold Calls als Salesinstrument nicht ihre Wirkung verloren haben. Natürlich immer mit entsprechender Zurückhaltung und reduzierten Einsatz von Heavy Selling. Mein Motto war ja immer: Das primäre Ziel ist Verkaufen, das sekundäre in guter und vor allem persönlich kompetent sowie sattelfester Erinnerung zu bleiben.

Es war mir immer ein Greuel auf weitere Experten zu verweisen, kam ja auch selten vor. Entweder ich kann mitreden oder ich halte den Mund. Die Fragen des potentiellen Kunden kommen wärend des Gesprächs. Wenn ich diese nicht in Real-time beantworten kann, ist das zwar mein persönliches Unvermögen aber das färbt auch auf die gesamte Agentur ab. Daher ist auch der generalistische Spezialistenansatz weiterhin mein persönliches Ziel. Nun ja, diese Abschweifung kam gerade von innen….

Also weiter: Dann wird schon irgendwann eine Anfrage reinkommen. Klar, natürlich muss die Dialog-Pipeline gefüllt sein, dass dieser Effekt kontinuierlich eintritt. Ganz überraschend kam heute eine Anfrage einige Monate früher rein als erwartet. Und bislang habe ich sehr wenige Cold Calls gemacht. Die Anfrage kam von einem Global Player aus der Schweiz. Nett! Ich liebe ja webbasierte Anwendungen seit je her. Als studierter Ingenieur habe ich sehr früh auch das nichtkommunikative Potential des Webs für mich entdeckt. “Webbased Business Process Re-engineering” um ein bisschen Bullshit Bingo von mir zugeben. Oder auch: “Ernstzunehmende Webanwendungen”. Und dieser Ausdruck  ist von mir

Bühnenbau

Freitag, kein 13. Aber dennoch etwas besonderes: Eine Beauftragung über eine weltweit auszurollende Flashbühne in n-Sprachen und eine Abgabe einer Kostenschätzuung für eine ziemlich coole iPhone-App. Und mit der Idee für die App, wenn man sie generalisiert, kann man noch einiges mehr machen. Auch Sales – Eine Idee habe ich schon an wen man das verkaufen könnte… Nicht schlecht also! Aber, die Taube auf dem Dach ist näher als der Adler in den Lüften: Die Flashbühne wird mit ziemlicher Sicherheit den Weg zu weiteren ebnen. Dafür benötigt es kein grosses Orakel. Zuvor wurde ja schon das Konzept und das Design für den darumliegenden Rahmen beauftragt.

Rock’n Roll mit minimalen Hüftschmerzen

Nach dem Pitch ist vor dem Pitch. Da fieberte man tagelang diesem entgegen, voll von den eigenen geistigen Ergüssen überzeugt, doch auch mit Restzweifeln, dass irgendwas nicht soooo gut ankommen könnte… Und dann ist er vorbei. Man taucht langsam wieder auf. Denkt sich: Warum muss der Fucking-Beamer Grautöne so brutalst mies wiedergeben oder wurde der Erstklässler-Rechtschreibfehler auf Folie 37 bemerkt?… Aber letztendlich hat es sich gelohnt. Schon allein das selbstbewusste Grinsen der nachfolgenden Agenturkonkurrenz zu sehen und für sich selbst zu wissen, dass man eine ganz ordentliche Duftnote hinterlassen hat, die andere nur schwer überpinkeln können. Ich sag nur Pappenschlacht und ausrasierte Bärtchen. Schaun mer mal, wer auch immer ihr gewesen seid… Und wärend der Show war das grosse Ohhh war auf den Gesichtern der potentiellen Auftraggeber auch ab und zu zu sehen. So soll es sein. Tellerränder sind zum überwinden da. Und nebenbei kam noch eine Anfrage zu einer wegweisenden iPhone-App heraus. Neue Wege, neue Partner. Aber immer noch die Welteroberung im Blickfeld. Dann halt auch mobil. Egal! Letztendlich sind es eh immer nur Pixel.