Schlagwort-Archiv: Angebotslegung

Murmeltiere…

…grüssen ja täglich. Schlimm ist es, wenn der tägliche Reminder negativer Art ist. Aber hey! Das geht ja auch positiv. Mann, wer hätte das gedacht?

Der Traum jedes Dienstleisters bzw. Systemanbieters (wie z.b.von unserem openBrandManual) ist doch, dass man keine aktive Akquise betreiben muss, sondern das man a) weiterempfohlen wird oder b) gefunden wird. Es scheint beides bei unserem kleinen Projekt openBrandManual zuzutreffen. Was hätte ich bei meinem vorherigen Arbeitgeber dafür gegeben, wenn die Anfragen in diesem Spezialgebiet einfach so täglich reinschneien würden. Hätte einiges am Nervenkostüm als hauptverantwortlicher Sales Developer unbeschadet gelassen. Nun ja, ist ja Schnee von vorgestern. Aber man schwelgt im positiven und negativen Sinne doch halt mit dem zunehmenden Alter. Zunehmend mehr egal!

Also, auf jeden Fall: Eine sehr spannende Anfrage zum Thema: Wie gewährleistet bzw. kontrolliert man mit einem webbasierten System, dass die Marke bei den dezentralen Anwendern auch cd-konform implementiert wird? Kommt mir irgendwie bekannt vor. Unser Ziel: Entwicklung eines easy-going-tools, dass von den Benutzern des Systems die Ah’s und Oh’s wie bei der Erfindung des geschnittenen Brotes hervorrufen wird. Ok, das ist ein Zitat von UM. Mein Vater meinte ja immer: Man stiehlt nicht mit den Händen, sondern mit den Augen. Ich füge dem hinzu: Auch mit den Ohren. Und: Die Gedanken sind auf jedem Fall frei und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

PS: Die ursprüngliche Idee des Controllings war aber von mir.

*Welteroberung 1.1*

Alkoholische Getränke

In meinem früheren Berufsleben hatte ich ja schon immer wieder den Drang auch mal so richtig echte B2C Kunden zu betreuen. Ähhh, ranzuschaffen…

Automobilisten, Drogerieartikel, Telekommunikation und halt auch alkoholische Getränke. Beispielsweise interaktive und multimediale Bier-Werbung (digitales zuprosten inclusive).

Dem B2C-Traum konnte ich, neben vertrieblichen Erfolgen bei einem Automobilisten mit vier Kreisen, einem halblebigen strategischen Projekt bei einem Konzern mit Hauptsitz Stuttgart, einem Engagement bei einem Kranich, nem integrierten Reisekonzern mit dem Grinsen im Logo und einer in Blautönen segelnden schweizerischen Bank, nie so richtig verwirklichen, Denn neben meiner eigenen vertrieblichen Fehlbarkeit kam halt noch ein “wir” machen in B2B und Corporate Communication dazu. Genau!

Um es aus einem noch früheren Leben und der tiefsten Erinnerung hochzukramen: Websites wie Smart.com, Pille.de, Hakle-feucht.com und Websites für Ziggi’s werden irgendwann auch mal dröge. Aber irgendwie kann man sich werbisch schon daran aufgeilen. Vorallem mit nem schwarzen Werberanzügle (habe ich mehrere), nem Rolli (habe ich keinen), nem Cabrio (hahaha, ein englisches Modell) und dann an Arbeitsorten wie HH oder ähnlichen Metropolen der Koksnasen-Kreativität.

Egal!

Darum freut es mich nun dennoch sehr, dass eine Weltmarke aus dem Beverage-Sektor sich sehr deutlich für eine Zusammenarbeit mit io360 interessiert. Präziser: www.openBrandManual.com.

Zukünftig trinke ich dann halt nicht mehr bayrische Hefeweizen oder’s Birgit’le. Nun heisst es Daumendrücken… Merci vorab!

Erinnerungswürdig

Es scheint so, als das Cold Calls als Salesinstrument nicht ihre Wirkung verloren haben. Natürlich immer mit entsprechender Zurückhaltung und reduzierten Einsatz von Heavy Selling. Mein Motto war ja immer: Das primäre Ziel ist Verkaufen, das sekundäre in guter und vor allem persönlich kompetent sowie sattelfester Erinnerung zu bleiben.

Es war mir immer ein Greuel auf weitere Experten zu verweisen, kam ja auch selten vor. Entweder ich kann mitreden oder ich halte den Mund. Die Fragen des potentiellen Kunden kommen wärend des Gesprächs. Wenn ich diese nicht in Real-time beantworten kann, ist das zwar mein persönliches Unvermögen aber das färbt auch auf die gesamte Agentur ab. Daher ist auch der generalistische Spezialistenansatz weiterhin mein persönliches Ziel. Nun ja, diese Abschweifung kam gerade von innen….

Also weiter: Dann wird schon irgendwann eine Anfrage reinkommen. Klar, natürlich muss die Dialog-Pipeline gefüllt sein, dass dieser Effekt kontinuierlich eintritt. Ganz überraschend kam heute eine Anfrage einige Monate früher rein als erwartet. Und bislang habe ich sehr wenige Cold Calls gemacht. Die Anfrage kam von einem Global Player aus der Schweiz. Nett! Ich liebe ja webbasierte Anwendungen seit je her. Als studierter Ingenieur habe ich sehr früh auch das nichtkommunikative Potential des Webs für mich entdeckt. “Webbased Business Process Re-engineering” um ein bisschen Bullshit Bingo von mir zugeben. Oder auch: “Ernstzunehmende Webanwendungen”. Und dieser Ausdruck  ist von mir

Rock’n Roll mit minimalen Hüftschmerzen

Nach dem Pitch ist vor dem Pitch. Da fieberte man tagelang diesem entgegen, voll von den eigenen geistigen Ergüssen überzeugt, doch auch mit Restzweifeln, dass irgendwas nicht soooo gut ankommen könnte… Und dann ist er vorbei. Man taucht langsam wieder auf. Denkt sich: Warum muss der Fucking-Beamer Grautöne so brutalst mies wiedergeben oder wurde der Erstklässler-Rechtschreibfehler auf Folie 37 bemerkt?… Aber letztendlich hat es sich gelohnt. Schon allein das selbstbewusste Grinsen der nachfolgenden Agenturkonkurrenz zu sehen und für sich selbst zu wissen, dass man eine ganz ordentliche Duftnote hinterlassen hat, die andere nur schwer überpinkeln können. Ich sag nur Pappenschlacht und ausrasierte Bärtchen. Schaun mer mal, wer auch immer ihr gewesen seid… Und wärend der Show war das grosse Ohhh war auf den Gesichtern der potentiellen Auftraggeber auch ab und zu zu sehen. So soll es sein. Tellerränder sind zum überwinden da. Und nebenbei kam noch eine Anfrage zu einer wegweisenden iPhone-App heraus. Neue Wege, neue Partner. Aber immer noch die Welteroberung im Blickfeld. Dann halt auch mobil. Egal! Letztendlich sind es eh immer nur Pixel.

Pitchfieber 38,6°C. Mindestens!

Ich erinnere mich an Pitches an alter Wirkungsstätte die mich einfach elektrisiert hatten. Zumindest zwei waren erfolgreich für den ehemaligen Brotgeber. Ich spüre eine ähnliche konzeptionelle Energie wie bei den Pitches bei einem Unternehmen aus Ingolstadt des Produkte *brummbrumm* machen und einem mittelständischen Konzern mit Sitz oberhalb von Esslingen mit dem gewissen *pfffftpffffft*

Zur Energie: Inhaltliche und funktionale Goodies, visuell in klarer Typograhie und als kleines Sahnehäubchen diverse mobile Anwendungen. Ein kleiner Rundumschlag mit Allem was man so im Kopf hat, wenn man sich kreativ mal austoben darf. So ist das unternehmerische Risiko. Das letzte Wort hat in diesem Fall der Kunde.

Ich freue mich auf kommende Woche. Denn dann werden die Ergebnisse dieser Überlegungen präsentiert.

Ein gutes Neues Jahr!

…für alle Leser nicht nur im beruflichen sondern vor Allem im privaten Umfeld.
Beruflich gehts zumindest für io360 so weiter wie das alte jahr aufgehört hat, nämlich mit Projekten. Laufenden, neuen und potentiellen sehr sicheren in der Angebotslegungsphase. Unter potentiellen Projekten mit hoher Wahrscheinlichkeit stufe ich das heutige Pitchbriefing für einen Anbieter im Architekturumfeld ein. Mittelstand und Premiumsegment, international aufgestellt, designaffin und voller Tatendrang etwas besonderes zu erreichen. Eine Markenrepositionierung noch dazu. Herrliche Ausgangslage für neues. In der Schweiz. io360 goes international, auch wenn es hier eigentlich nur um die Ecke liegt. Gemeinsam mit dem Partner Aquantum lässt es sich rocken.

Alter und Erfahrung schützen vor Torheit nicht

Ein gern gemachter “Fehler” ist, sich in Projekte mit begrenzten Budgets, engem Terminplan, nicht ausformulierter Aufgabenstellung und einen variablen Korridor der Zielerreichung einzulassen. Es ist unternehmerisches Risiko einer solchen Projektanfrage nachzugeben. Sei es, weil man keine andere Wahl hat, sei es aus strategischen Gesichtspunkten, wie z.B. der Hoffnung auf lukrative Folgeaufträge. Das für mich von Anfang an bekannte Risiko auf Zuruf ergänzende Änderungen und Zusatzanforderungen umsetzen zu müssen, wurde nicht ganz, aber immerhin dadurch heute entschädigt, vor dem Vorstand des Auftraggebers präsentieren zu dürfen. Seine Mitarbeiter meinten später, Gesetz der Schwelle, dass er sehr wenig kritisiert hätte. Positiv formuliert, er war zufrieden mit dem Stand der Arbeit. Oder auf gut väterlich-schwäbisch: Wenn ich nix sage, ist es Lob genug. Das lässt unternehmerisch hoffen, zumindest in guter Erinnerung zu bleiben und dadurch eine Hebelwirkung für zukünftige Projekte zu erzielen. Ist diese Hoffnung zu viel verlangt? Nope! Aber, es macht unternehmerisch wesentlich mehr Spass zu hören: Machen Sie das, koste es was es wolle! Aber genau so begann es bei dem gleichen Aufttraggeber, in anderer Konstellation, vor Jahren schon einmal. Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich nicht, aber man kann von ihr auch Best practice ableiten. Und wieder stellt sich die Frage, darf man das so schreiben? Warum auch nicht ? Jeder bekommt nur Positives ab!