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Light metal

Manchmal denke ich ja, dass meine ersten Berufsleben als Werkzeugmacher und MaschBauIng. für die Katz gewesen sind. Aber heute war ich mal wieder froh, dass ich auch mit Händen und Werkzeug umgehen kann. Und nen Mac habe. Irgendwie scheint mein Laptop nen heftigen Schlag abbekommen zu haben. Deckel und Gehäuse verborgen, Stecker passten nicht mehr. Mit Nadelfeilen, Wasserpumpenzange und dem unvermeidlichen Schweizer Offiziermesser alles wieder in einen brauchbaren Zustand reparieren können. Der Schaden ist auch kaum zu sehen. Mit Plastik wäre das kaum gegangen. Dennoch: Gedanken an eine Backup-Strategie und ein akzeptables Nebenlaptop (Hmm, ganz dünn, alufarben und ohne DVD-Laufwerk) setzen sich gerade in der spezifischen Gehirnrinde für Kaufabsichten fest.

Eine innere Befriedigung…

…erfährt man ja auch manchmal dadurch, dass man sich in eine Aufgabenstellung reinbeisst. Ist sie lösbar? Wenn ja, mit oder ohne Hilfe? Was tun, wenn keine Hilfe zur Hand ist? Try & Error hilft manchmal weiter. Und die Befriedigung ist dann am Grössten, wenn man doch über einen Workaround dort ankommt, wo man hinwollte. Leider ist das dem Kunden nicht in Rechnung zu stellen. Nennen wir es also Ausbildung. Beim nächsten Mal weiss man wie es geht…Und ist nachweisslich, trotz den Umwegen, noch immer schneller und für den Auftraggeber günstiger, als die Profis. Offline sucks sometimes!

Ärgerliche Vorkommnisse

….da kauft man sich im treuen Glauben an die Marke und um das eigene Unvermögen wissend, Systempflege bei PC’s/Windows zu betreiben, einen MAC. Ein MacBook Pro um es genau zu sagen. Ganz einfach aus dem Grund, dass man sich jahrelang mit immer langsamer werdenden PC’s/Laptops unter Windows NT/2000/XP/Vista rumgeschlagen hat und den Gerüchten, dass auf Apple nie was schiefgeht. Also die anfängliche Freude an meinem MAC ist vergangen. Stetige Abstürze meines Aptanas nerven. Zudem hat mich meine Entscheidung auf OpenSource wie OpenOffice oder NeoOffice zu setzen nun auch einige Nerven und Zeit gekostet. Das dauert mehr als dreimal solange als wenn ich es auf einem PC mit MS Office mache. *grrrr*

Ähem, wie hiess das Teil nochmals?

Mit zunehmenden Alter kommt man ja über manche Sachen schwer ins Grübeln. Immer öfter steigt auch die Anzahl der Fragen wie: “Weisst Du noch, wie/wer/wo…?” Vor einigen Wochen hatte ich noch eine Diskussionen mit einem “Sozialistischen Medien Experten” über Hypes und Trends im Web. Meine, zugegeben wohl einfarbige Aussage war, dass “Twitter für den Arsch ist, da das ganze zu kryptisch sei und eigentlich zuwenig Platz für die Darstellung der jeweiligen Egos und deren Sendungsbewusstsein bieten würde!” Kurzum dieser Hype würde  zu Ende gehen. Wobei Blogs durchaus überleben würden. Also als sinnvoller Kommunikationskanal und so. Wobei Twitter sicherlich auch in der Zukunft als ein Ort der Verbreitung von geistiger Diarrhoe von Unterschichtenwebbern genutzt werden wird. Ein durchaus verfolgenswerter Gedanke ist Twitter als i/o  für die Vernetzung von Systemen zu nutzen – im “Web of things”. Dem wirklichen spannenden Themengebiet der nächsten Jahr(zehnte). Zu Hypes: Ich brauchte vorhin mehrere Suchabfragen um den Namen, die Marke von dieser 3D-Welt (na wie hiess sie nochmals?) herauszubekommen, diesem Hype der vor einigen Jahren durch das Internetdorf gejagt wurde. Also unter “3D Welt” taucht “Secondlife” nicht unter den ersten Suchtreffern auf. Und ich war nur einmal drin. Und nun gelingt mir ein sehr eleganter Bogen zum Beginn dieses Posts. Wer erinnert sich noch an “Blaxxun”? Soviel zum zunehmenden Alter und Internetnutzungsdauer.

Konzeption in der Steinzeit?

Es tut nach langer Zeit mal wieder richtig gut sich in ein Thema reinzugraben und seine intellektuelle Stärke an einer Aufgabenstellung zu reiben. Was jedoch (immer noch) nervt, ist die praktizierte Trennung der Software für inhaltliche, visuelle und funktionale Konzeption. Wenn man schon Erfahrungen in allen drei Bereichen hat, warum nutzt man dann nicht gleich eine Software, mit der es möglich ist gleich einen annähernden Prototypen zu erstellen ohne die Umwege über Wireframes in Powerpoint / Visio, Screendesignentwürfe in Powerpoint / Photoshop und Kleinkrieg mit den Entwicklern über validen Code und sonstiges Nervendes zu gehen? Eine erste Suche ergab folgendes interessantes Ergebnis: http://www.scriptcase.net. Ich denke, dass ich das mal ausprobieren werde – für prozessorientierte Webanwendungen scheint das sehr sexy zu sein.