Kategorie-Archiv: Features

Endgeil

Ab und zu gelingt einem ein wirklich grosser Wurf. Nicht ohne Stolz ein erster Sneak-Preview auf das Backend einer Drupal-CMS-Anwendung mit einigen extremst coolen Features, z.B. Ein Editor für Backend-Eingabemasken oder auf Denglish: Ein Template-Builder (natürlich Drag’n Drop), Landingpage-Generator, Shop-Generator, bidirektionale Anbindung an drei führende Systeme. Steuerung für Contentausgabe auf unterschiedlichen Medienkanälen und Zielgruppen. Ein HTML5 Bühnen-Wizard…, etc. Das ganze natürlich auch n-sprachig, mandantenfähig…
More than one step beyound…zehnder

We move your web-business

io360 hat gemeinsam mit unserem Lieblingspartner Aquantum, nach einem gewonnenem Pitch im letzten Sommer (gegen den Etathalter und andere durchaus renommierte Agenturen), die Corporate Website der Conductix-Wampfler AG einem strategischen, inhaltlichen, visuellen und technischen Relaunch unterzogen. Als nächstes folgt der Roll-out der Länderwebsites des Technologiekonzerns.Crane_0

Schwäbelnde Modenschau

Seit den gestrigen Wahlen ist ja schwäbisches Grün durchaus salonfähig geworden. Dies hat sich auch gleich BASF zu eigen gemacht und ihre Website den Zeichen der Zeit farblich angepasst. Green Chemistry…

Nee ganz so ist es sicherlich bestimmt nicht. BASF hat sich vor einigen Jahren ein bunteres Farbkonzept verpasst und nun ist der Einstieg in die Corporate Website gerade halt grün. Steht ja auch für Hoffnung und ist viel sympatischer als das vormalige rot. Und da der Rest der DAX-Unternehmen auch weiterhin eher blau und seriös aufgemacht ist, sticht man hier durchaus angenehm hervor.

Auch BASF nutzt die zunehmendere Youtube-isierung in der Corporate Communication und setzt auf Video auf der Bühne. Relativ tagesaktuell mit einem Video des in meinen Ohren sehr angenehm schwäbelnden und unaufgeregten Vorstandvorsitzenden der sich artig bei den Mitarbeitern für das Geleistete bedankt und auch die Shareholder auf eine angenehme Dividende vorbereitet. Find ich gut. Ganz Prêt-à-porter wechselt der CEO sogar innerhalb eines Clicks das Hemd und den Anzug.

basf

www.basf.com

PS: Nachhaltige Unternehmen lassen sich einfach die Zeit, die es erfordert, um etwas besser als vorher zu machen. Wann haben die nochmals um den Relaunch Ihrer .com pitchen lassen? 2007 war das doch.

Echte Männer haben Haare auf der Nase

und wollten als Kind noch Pirat werden (natürlich nicht vor der Küste Ostafrikas), kümmern sich heute jedoch nur um die Weltgüterverkehrswege und heissen Uwe Jepsen. In amerikanischen Medien wird ja immer die heile und schöne Hollywood-Welt aufbereitet. Würde Clooney für GE nen Fischermann mimen? Der war ja auch schon auf See im Kutter unterwegs. Es gab nen Oscar dafür.

Ein kleiner Beitrag zum Thema Bühnen:
Siemens zeigt auf seiner Corporate Website-Bühne einen nicht wirklich revolutionären, jedoch konsequenten Einsatz von Video im Web in Zeiten von Web TV. Mit FullScreen und in HD. Und der Möglichkeit zu „like’en“ und „embedd’en“. Was auch in Anspruch genommen wird. In überschaubarer Anzahl. Social Media im Bereich Corporate Communication mit B2B-Investitionsgüterumgebung ist halt sehr speziell. Sicherlich sind die Klicks auf das Video wesentlich höher als die Bereitschaft das ganze zu „I like’en“. Und sicherlich wesentlichst weniger als die Klicks auf den darunter liegenden Product- und Industriefinder. Die Interessensgebiete der Siemens.com Besucher sind sicherlich auch zu verschieden als das sie sich für diesen eher abstrakten Corporate Content interessieren würden.

siemens

Ein überlegenswerter Ansatz die Bühne optimaler, sprich höhere Klickraten für die Vermarktung der Themencluster von Siemens zu nutzen wäre, die Keyword-Referrer serverseitig auszulesen und die Bühne entsprechend den Keyword-Clouds mit jeweilig anderen Specials zu füttern. Ist ja nur so ne Idee. Wurde sicherlich mal angedacht. Passt aber bestimmt nicht in den Corporate Communication Redaktionsplanung rein.

www.siemens.com

Also die Verschmelzung der Medien auf einem Gerät braucht noch etwas. Auch wenn ich sehr gerne solche „Mann mit Technik“ gegen Natur-Reportagen anschaue. Auf dem Fernseher.

Webbased Human Resources

Wäre die Wehrpflicht vor einigen Jahren ausgesetzt worden, dann hätte das mir doch ein bisschen Ärger erspart. Aber zumindest eine ziemlich lustige Anekdote zum Thema Ghettoblaster und Marschmusik im Nebel wäre so nie unvergesslich in mein Gehirn gebrannt worden. Nun ja, zukünftig wird die Bundeswehr ihr Recruitment auf eine andere Art und Weise betreiben müssen.
In Zeiten von StuxNet und Cyberwar sollte man schon mal gucken wie es die Verbündeten machen. Abkupfern (oder aus aktuellem Anlass Xerox’ieren) kann ja nie schaden und bildet manchmal ungemein. Best Case-Studien halt. Ausserdem sind webbasierte Human Resources ja der neue Schrei, wirksam und vorallem kostengünstiger als ne Wehrpflicht.

Die Website des US Marines-Chorps ist ein gänzlich unpazifistisches, für uns politisch-unkorrektes Beispiel wie man Human Resources durchaus betreiben kann. Mit super Zielgruppenansprache. Also wie aus Burschen echte Kerle werden. Und die Freundinnen der Jungs können das ganze auf Facebook, Twitter und mySpace verfolgen. Oder auf den zahlreichen eingebundenen Videos. Den Rest sieht man ja eh auf CNN oder liest darüber dann aktuell auf Wikileaks.

US Marines

Unsere Jungs/Mädels von der Tarnfleck-Truppe sind da eher noch im Web 0.9-Karriere-Tunnel unterwegs. Wohl auch besser so.

Webbasierte Industrie-Pornos

Es wurde aber echt langsam mal Zeit mehr Frequenz auf unserem Blog zu bringen. Hiermit wird nun offiziell eine neue Kategorie eröffnet: Bühnen.

Wir starten mit einer multimedialen Inszenierung von Statoil zum Thema Energieressourcen. Seekrankheit, Tiefen- und Höhenangst inklusive.
statoil
http://www.goodideas.statoil.com

Was mir doch etwas Angst macht – nach dem Öldesaster vor Amerikas Küsten – ist das auf der Gasförder-Plattform geraucht werden darf:
Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit (Movie bei 01:27)
Aber die Musik dazu ist einfach meditativ entspannend.

Bühnenbau

Freitag, kein 13. Aber dennoch etwas besonderes: Eine Beauftragung über eine weltweit auszurollende Flashbühne in n-Sprachen und eine Abgabe einer Kostenschätzuung für eine ziemlich coole iPhone-App. Und mit der Idee für die App, wenn man sie generalisiert, kann man noch einiges mehr machen. Auch Sales – Eine Idee habe ich schon an wen man das verkaufen könnte… Nicht schlecht also! Aber, die Taube auf dem Dach ist näher als der Adler in den Lüften: Die Flashbühne wird mit ziemlicher Sicherheit den Weg zu weiteren ebnen. Dafür benötigt es kein grosses Orakel. Zuvor wurde ja schon das Konzept und das Design für den darumliegenden Rahmen beauftragt.

Rock’n Roll mit minimalen Hüftschmerzen

Nach dem Pitch ist vor dem Pitch. Da fieberte man tagelang diesem entgegen, voll von den eigenen geistigen Ergüssen überzeugt, doch auch mit Restzweifeln, dass irgendwas nicht soooo gut ankommen könnte… Und dann ist er vorbei. Man taucht langsam wieder auf. Denkt sich: Warum muss der Fucking-Beamer Grautöne so brutalst mies wiedergeben oder wurde der Erstklässler-Rechtschreibfehler auf Folie 37 bemerkt?… Aber letztendlich hat es sich gelohnt. Schon allein das selbstbewusste Grinsen der nachfolgenden Agenturkonkurrenz zu sehen und für sich selbst zu wissen, dass man eine ganz ordentliche Duftnote hinterlassen hat, die andere nur schwer überpinkeln können. Ich sag nur Pappenschlacht und ausrasierte Bärtchen. Schaun mer mal, wer auch immer ihr gewesen seid… Und wärend der Show war das grosse Ohhh war auf den Gesichtern der potentiellen Auftraggeber auch ab und zu zu sehen. So soll es sein. Tellerränder sind zum überwinden da. Und nebenbei kam noch eine Anfrage zu einer wegweisenden iPhone-App heraus. Neue Wege, neue Partner. Aber immer noch die Welteroberung im Blickfeld. Dann halt auch mobil. Egal! Letztendlich sind es eh immer nur Pixel.