Kategorie-Archiv: Leadoptimierung

B2B SPAM

Ist ja schon einige Jahre her, dass ich mit Massenmails den vertrieblichen Erfolg für meinen ehemaligen Arbeitgeber unterstützt habe. Was einmal funktioniert hat, kann das ja durchaus nochmals. Für einen selbst. Man sollte ja denken, dass dies in Zeiten von SPAM schwieriger geworden sein würde. Aber: 58 E-Mails, teils an infos@irgendwas.com versendet, führen innerhalb von 24 Std. zu 38 eindeutigen Besuchen und zwei Dialogen mit Kostenschätzungen. *Lead nurturing*

Leadgenerierung im Internet / Basics

Was kann man tun, um investitionswilligen Kunden die Produktpalette und Vorteile eines neuen Produktes näherzubringen und dabei effizient Adressen für den Vertrieb zu gewinnen? Primäres Ziel ist dabei die Leadgenerierung. Der Nebeneffekt der Awarenessbildung bei Bestands- und potentiellen Kunden wird gerne mitgenommen.

Als Premisse für uns Onliner gilt: Print und die entsprechende Logistik ist teuer. Vorallem das Herstellen, der Druck und Versenden von Broschüren.

Warum nicht so?

Erstellen einer Landingpage
Erstellen Sie doch einfach eine Landingpage mit den wichtigsten Informationen über das neue Produkt. Gerne multimedial und in hoher visueller, inhaltlicher und medienaffiner Qualität aufbereitet. Darunter ein (einfaches und kurzes) Formular für die Interessenten die sofort mehr Informationen haben wollen (oder einen Besuch eines Vertreters oder einen Rückruf wünschen – Warum nicht offensiv die Nummer des (kostenlosen Call-Centers) platzieren?). Vorsicht! Lange Formulare schrecken erfahrungsgemäss die Besucher einer Website ab in den Dialog zu treten. Denn schliesslich wollen Sie ja Adressen sammeln, oder? Denken Sie an die Möglichkeit der mehrstufigen Adressqualifizierung. Rein theoretisch reichen Ihnen am Anfang nur eine E-Mailadresse. Bieten Sie einen Download einer Broschüre im PDF-Format an (PDF ist billiger als Drucken). Der Interessent muss im Gegenzug des Downloads seine E-mail-Adresse angeben.

Zuführung Offline
Versenden Sie an die Ihnen bekannten Offline-Adressen nur eine Postkarte mit den grundlegenden Informatione zum Produkt und der Internetadresse der Landingpage (je kürzer und einprägsamer die URL desto besser). Auf jeden Fall ist dies billiger als das Versenden eines Briefs oder der Broschüre. Oder versenden Sie ein Fax. Ist ja schon fast aus der Mode gekommen.

Zuführung Online
Platzieren Sie auf Ihrer Website einen entsprechenden Link auf die Landingpage. Finden Sie themenverwandte Online-Portale und platzieren Sie auch hier Links auf Ihre Seite. Sie glauben gar nicht wieviele Nischenportale es zu jedem Thema gibt. Machen Sie SEM. Nicht nur mit den typischen Begriffen rund um das Produkt. Google bietet umfangreiche Online Tools an um z.B. Synonyme der Keywords zu finden. Ein E-Mail-Newsletter ist auch ein sehr effizientes Medium. Es muss nicht das dröge ASCI-Format sein. Auch gestaltete E-Mails tragen zu einer höheren Klickrate bei. Moderne Newslettersysteme kosten erstaunlich wenig (sind auch zu mieten) und bieten effizientes (auch mehrstufiges) Kampagnenmanagement an. Wenn es das Thema des Produktes hergibt, können Sie auch einen Kampagnen-Blog dazu führen. Natürlich ist auch je nach Produkt eine Fanpage auf Facebook möglich. Aber das ist von den adressierten Zielgruppen der Kampagne abhängig. Ein zahlengetriebener Einkäufer eines Unternehmens wird sich zumindest wärend der Arbeitszeit wenig in den sozialen Medien tummeln, oder?

Das wichtigste ist jedoch sind jedoch Anreizsysteme! Warum sollte der Besucher seine Adressdaten freiwillig abgeben? Er muss einen Mehrwert sehen. Der kleinste Mehrwert ist sicherlich an mehr Informationen zu kommen (z.B. die Broschüre), ein grösserer Anreiz ist aber erfahrungsgemäss ein Gewinnspiel. Je nach Budget kann ein attraktives Elektro-Gadget oder der Besuch einer Veranstaltung wahre Wunder für die Adressensammlung wirken.

Und nach der Kampagne ist vor der Kampagne! Nicht vergessen die Adressdaten zu bereinigen. Welche sind vollständig, welche nicht? Unvollständige kann man in mehrstudigen Schritten vervollständigen.

Wenn Sie nun die Aufwände für die Erstellung und Durchführung dieser Kampagne mit denen einer althergebrachten klassischen Printkampagne vergleichen, dann stellen Sie eines fest. Web ist günstiger. Und effizienter, denn hier sind in der Regel die Conversionrates höher. Ein weiterer nicht unwesentlicher Vorteil ist: Sie können die Erfolgsrate in jeden Schritt mit einem nur sehr geringen Unschärfegrad messen. Das funktioniert in der klassischen Werbung nicht sooooo einfach.

Das sind die Basics. Mehr oder weniger
Wenn Sie eine leadgenerierende Online Kampagne für ein bestehendes Produkt oder gar eine Weltneuheit planen und durchführen wollen? Wir sind Ihnen dabei gerne behilflich. Digital, vernetzt und intelligent. Aber wir können natürlich auch mehr. Manchmal auch hochdeutsch.

Geschnittenes Brot…

…war bei der Erfindung schon eine gute Sache. Aber um das Brot kaufen zu können, benötigt man Geld. Das Geld bekommt man von Kunden und Auftraggebern. Das ist eine Differenzierung über die ich mich vor Jahren mal mit Erik Spiekermann unterhalten habe *Namedropping*. Nun ja, es sieht so aus, als das wir uns auch weiterhin geschnittenes Brot leisten werden können, denn das nächste Briefing für das nächste Projekt ist in zwei Tagen. B2B-Leadgenerierung. Eine Spezialität von io360
*Strike*